Genetische Faktoren berücksichtigen
Koch, C.A. · Deutsches Ärzteblatt · 2019 · Heft 5 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Text behandelt die Bedeutung genetischer Faktoren bei der Diagnose und Prävention von sekundärer Hypertonie, die selten ist. Insbesondere sollten subklinische Nebennierenraumforderungen wie subklinischer Hyperaldosteronismus, subklinisches Cushing-Syndrom und Phäochromozytom berücksichtigt werden, auch wenn der Blutdruck im Normalbereich liegt. Bei etwa einem Drittel der Patienten mit Mutationen im Von-Hippel-Lindau-Gen treten normotensive Phäochromozytome auf. Die Messung von Plasma- und Urin-Metanephrinen sowie eines Kortisoltagesprofils im Speichel ist hilfreich, insbesondere bei