Schlusswort
Jordan, J. · Deutsches Ärzteblatt · 2019 · Heft 5 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Pathophysiologie der arteriellen Hypertonie ist komplex und multifaktoriell, wobei individuelle Mechanismen oft nicht identifiziert werden können. Ein Anstieg des Blutdrucks bei postmenopausalen Frauen könnte durch Östrogenersatz behandelt werden, jedoch birgt dies Risiken, wie erhöhte Schlaganfallraten, während antihypertensive Therapien nachweislich das Schlaganfallrisiko senken. Schlafmangel wird als unterschätzter Risikofaktor für Hypertonie angesehen, was durch epidemiologische Studien unterstützt wird. Besonders bei Patienten mit früh einsetzender oder schwer einstellbarer