Bei Einsetzen der Symptome sofort handeln
Seifert, R. · Deutsches Ärzteblatt · 2018 · Heft 44 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Bellmann und Deppe weisen im Deutschen Ärzteblatt auf eine bedeutende unerwünschte Wirkung von ACE-Inhibitoren (ACEI) hin, für die sie Anerkennung verdienen. Sie betonen, dass auch Angiotensin-AT1-Rezeptorantagonisten Angioödeme verursachen können, jedoch in deutlich seltenerem Maße als ACEI. Daher stellen AT1-Rezeptorantagonisten eine geeignete Alternative dar, wenn ACEI Angioödeme hervorrufen. Ein Wechsel zu einem anderen ACEI löst das Problem nicht. Zudem weisen beide Arzneistoffgruppen ein Risiko für Hyperkaliämie auf. Es ist wichtig, bei Auftreten von Symptomen umgehend zu handeln.