Schlusswort
Goldbrunner, R. · Deutsches Ärzteblatt · 2018 · Heft 40 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
In seinem Leserbrief kritisiert Dr. Haupt die Studie von Stupp et al. (JAMA 2017) wegen einer unzureichenden Kontrollgruppe, da zwar randomisiert, aber nicht echt verblindet wurde, was zu Placeboeffekten führen kann. Dieser Vorwurf ist berechtigt, da in den Diskussionen der neuroonkologischen Fachgesellschaften festgestellt wurde, dass eine echte Verblindung bei spürbaren Therapien nicht möglich ist. Dennoch hat die TTF-Therapie in Israel und den USA den Status einer „Standardtherapie“ erreicht, da staatliche Agenturen und große Versicherungen von ihrer Wirksamkeit überzeugt sind. Die