p16-Untersuchung unzureichend
Guntinas-Lichius, O. · Deutsches Ärzteblatt · 2018 · Heft 20 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Diagnostik des CUP-Syndroms bei Halsmetastasen ohne erkennbaren Primärtumor ist unzureichend dargestellt. Der Nachweis von p16 ist nur für Oropharynx-Karzinome relevant und nicht für alle Kopf-Hals-Plattenepithelkarzinome. Zudem wurde das Nasopharynx-Karzinom als möglicher Primärtumor nicht berücksichtigt. Die aktuelle TNM-Klassifikation verlangt daher auch den Nachweis des Epstein-Barr-Virus (EBV) mittels in-situ-Hybridisierung, um ein CUP-Syndrom im Zusammenhang mit einem Nasopharynx-Primärtumor zu diagnostizieren oder auszuschließen. Die Kombination von p16- und EBV-Nachweis zeigt eine