Arrhythmieinduzierte Kardiomyopathie
Sossalla, S.; Vollmann, D. · Deutsches Ärzteblatt · 2018 · Heft 19 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Die Herzinsuffizienz betrifft circa 1 – 2 % der Bevölkerung und ist mit einer erhöhten Morbidität und Mortalität verbunden. Herzrhythmusstörungen treten gehäuft sekundär auf, können aber auch die Ursache einer linksventrikulären systolischen Dysfunktion (LVSD) im Sinne einer arrhythmieinduzierten Kardiomyopathie (AIC) sein. Dieser Kausalzusammenhang muss bei der Behandlung von Patienten mit systolischer Herzinsuffizienz und Arrhythmien berücksichtigt werden. Methode: Es wurde eine selektive Literaturrecherche in PubMed (1987 – 2017) unter Berücksichtigung der aktuellen Leitlinienempfehlungen durchge…