Regenbogenschüsselchen
Baiker, H. · Deutsches Ärzteblatt · 2018 · Heft 18 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Fachtext „Regenbogenschüsselchen“ thematisiert die unterschiedliche Prävalenz radiologischer Befunde, die zwischen 2 und 20 % variiert. Der Autor interpretiert ein Magnetresonanztomographie-Bild nicht als leere Sella, sondern als Hypophyse in Form eines „Regenbogenschüsselchens“. Er kritisiert, dass Radiologen möglicherweise zu oft pathologische Befunde präsentieren, während Kliniker weniger geschult sind, diese selbst zu bewerten. Diese Überdiagnostik führt zu unnötiger Verunsicherung der Patienten und kann die Arzt-Patienten-Beziehung belasten. Der Autor warnt, dass bei einer