Orale Antikoagulation bei chronischer Nierenerkrankung und Vorhofflimmern
Heine, G.H.; Brandenburg, V.; Schirmer, S.H. · Deutsches Ärzteblatt · 2018 · Heft 17 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Leitlinien kardiologischer Fachgesellschaften empfehlen für Patienten mit Vorhofflimmern und mindestens mittlerem Risiko für Schlaganfälle sowie systemischen Embolisationen eine orale Antikoagulation. In Abwesenheit von Mitralklappenstenose und mechanischem Klappenersatz werden hierbei nicht-Vitamin-K-abhängige orale Antikoagulanzien (NOAK) gegenüber Vitamin-K-Antagonisten (VKA) präferiert. Allerdings wird kontrovers diskutiert, ob Patienten mit chronischer Nierenerkrankung ebenso wie Nierengesunde bei Vorhofflimmern von einer oralen Antikoagulation profitieren. Zudem ist unklar, ob bei chronischer…