Schlusswort
Albus, C.; Barkhausen, J.; Fleck, E.; Haasenritter, J.; Lindner, O.; Silber, S. · Deutsches Ärzteblatt · 2018 · Heft 8 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Burgstahler und Nieß kritisieren die methodischen Mängel der zitierten Studien zur Prävalenz der chronischen koronaren Herzkrankheit (KHK) in der hausärztlichen Versorgung und vermuten eine höhere tatsächliche Prävalenz als die angegebenen 8–11 %. Die Autoren verteidigen jedoch die Studien als beste verfügbare Evidenz, da sie einen Delayed-Type-Reference Standard und ein unabhängiges Expertenpanel zur Diagnosestellung verwendeten. Die definierten Merkmale der Studien gewährleisteten Validität, Transparenz und Nachvollziehbarkeit, unter anderem durch ein standardisiertes