Risiko für eine Struma berücksichtigen
Schmoll, D. · Deutsches Ärzteblatt · 2017 · Heft 44 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Text thematisiert die Behandlung latenter Hypothyreose und kritisiert die Empfehlung, diese erst ab einem TSH-Wert von über 10 mU/L zu behandeln. Der Autor äußert Bedenken hinsichtlich des Risikos einer Struma und hinterfragt die Entscheidung, auf eine Sonographie zu verzichten, wenn keine Knoten tastbar sind. Als Psychiater, der häufig Lithium verordnet, stellt er fest, dass er bei erhöhten TSH-Werten bisher zu einer niedrigdosierten L-Thyroxin-Einnahme geraten hat, um einer Struma vorzubeugen. Der Autor fragt sich, ob er in Zukunft zurückhaltender bei dieser Empfehlung sein sollte.