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Keine populationsbasierte Erhebung

Kleinwechter, H.; Scherbaum, W.A.; Schäfer-Graf, U.; Demandt, N.; Nolte, A. · Deutsches Ärzteblatt · 2017 · Heft 41 · S. 1 bis 1

Dokument
372395
CareLit-ID
Jahr
2017
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Kleinwechter, H.; Scherbaum, W.A.; Schäfer-Graf, U.; Demandt, N.; Nolte, A.
Ausgabe
Heft 41 / 2017
Jahrgang 49
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

Melchior et al. (1) berichten von einer Prävalenz des Gestationsdiabetes (GDM) in Deutschland von 13,2 %, basierend auf kassenärztlichen Abrechnungsdaten. Diese Zahl wird als nicht plausibel kritisiert, da fälschlicherweise 1,3 % vorbestehende Diabetesfälle in die GDM-Prävalenz einflossen, wodurch maximal 11,9 % zulässig wären. Laut der Qualitätssicherung Geburtshilfe 2015 (2) betrug die GDM-Prävalenz lediglich 4,95 %. Zudem wird bemängelt, dass bei Schwangeren ohne Test in 1,8 % der Fälle GDM diagnostiziert wurde. Der Vortest allein ergab eine Prävalenz von 4,4 %, was klinisch

Schlagworte

Gestationsdiabetes Prävalenz Diabetes Schwangere Qualitätssicherung Blutglukose oGTT kassenärztliche Abrechnungsdaten klinische Plausibilität Diagnose Gestational Prevalence Blood Glucose Pregnancy Quality Assurance Health Care