Pathogenese, Diagnostik und Behandlung von Redeflussstörungen
Neumann, K.; Euler, H.A.; Bosshardt, H.; Cook, S.; Sandrieser, P.; Sommer, M. · Deutsches Ärzteblatt · 2017 · Heft 22 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Etwa 1 % aller Kinder und Jugendlichen sowie 0, 2 % der Frauen und 0, 8 % der Männer leiden an Stottern, eine geringere Zahl an Poltern. Persistierende Redeflussstörungen stellen häufig ein lebenslanges Problem für die Kommunikation und die soziale Teilhabe dar. Methode: In einer interdisziplinären evidenzund konsensbasierten S3-Leitlinie wurde das Wissen zu Wesen, Identifikation, Diagnostik und Behandlung von Stottern und Poltern zusammengetragen. Zur Wirksamkeit von Stottertherapien wurde ein systematischer Literaturreview durchgeführt. Für Poltern fehlen Evidenzen zu Ätiopathogenese, Epidemiologi…