Abhängig von der subjektiven Empfindung
Harenbrock, S.; Agelink, M.W. · Deutsches Ärzteblatt · 2017 · Heft 3 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
In einer aktuellen Studie von Trappe und Voigt wurde festgestellt, dass das Hören von Musik mit einer signifikanten Reduktion des Stresshormons Cortisol einhergeht. Dieser Effekt trat unabhängig von der Musikrichtung auf und war nicht lediglich auf einen physiologischen Ruheeffekt zurückzuführen. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Musik eine positive Wirkung auf das Stressniveau haben kann, was die Bedeutung von Musik in der Stressbewältigung unterstreicht. Die methodisch fundierte Untersuchung liefert somit wertvolle Erkenntnisse über die Wechselwirkungen zwischen Musik und