Schlusswort
Galuschka, K.; Schulte-Körne, G. · Deutsches Ärzteblatt · 2016 · Heft 40 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Im Schlusswort wird betont, dass die Diagnostik und Förderung von Personen mit Lese- und/oder Rechtschreibstörung (LRS) besonders erfolgreich ist, wenn sie symptomorientiert erfolgt. Fördermethoden, die auf ätiologischen Konzepten basieren, wie die Verbesserung der visuellen oder auditiven Wahrnehmung, zeigen hingegen keine signifikante Wirksamkeit zur Verbesserung der Lese- und Rechtschreibleistungen. Die aktuellen Leitlinien empfehlen daher, Diagnostikverfahren und Fördermethoden zu nutzen, die direkt auf den Lese- und Rechtschreibprozess abzielen, um effektive Unterstützung zu