Speichelanalysen eignen sich nicht zur Bewertung der Quecksilberbelastung
Erler, M.; Reich, E.; Schiele, R. · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 1996 · Heft 5 · S. 1017 bis 1018
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
In den letzten Wochen hat eine vom Bund Naturschutz und der Momo-Stiftung unterstützte Tübinger Amalgam-Studie für Verwirrung in der Öffentlichkeit und in der Zahnärzteschaft gesorgt. Darin wurde behauptet, daß ein Großteil der Amalgam-Füllungen schadhaft sei und deswegen überprüft werden müßte. Bei 28 Prozent der Testpersonen seien im Speichel Quecksilbermengen gemessen worden, die den von der WHO festgelegten Grenzwert der Quecksilberaufnahme pro Tag von 43 Mikrogramm zum Teil um ein Mehrfaches überschritten hätten. Im folgenden Beitrag erläutern die Autoren, daß Speichelanalysen keine zuverlässige Aussage übe…