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Spurensuche: Weshalb stud. med. Scholl zum Tode verurteilt wurde

Jachertz, N. · Deutsches Ärzteblatt · 2016 · Heft 27 · S. 1 bis 1

Dokument
375739
CareLit-ID
Jahr
2016
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Jachertz, N.
Ausgabe
Heft 27 / 2016
Jahrgang 48
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

Am 15. Dezember 1944, seinem 24. Geburtstag, wurde Klaus Erwin Scholl in Berlin standrechtlich erschossen. Ein Feldkriegsgericht am Zentralgericht des Heeres in Berlin hatte ihn „wegen schwerer Urkundenfälschung in Tateinheit mit Verstoß gegen die Kriegswirtschaftsverordnung, begangen als Volksschädling, und wegen Zersetzung der Wehrkraft“ zum Tode verurteilt. Scholl gehörte einer Kompanie von Medizinstudenten an, die während des Krieges in Würzburg studierten, zuvor war er in Russland

Schlagworte

Klaus Erwin Scholl Nationalsozialismus Militärjustiz Urkundenfälschung Kriegswirtschaftsverordnung Familienforschung Sanitätsunteroffizier Zigarettenrationierung Feldurteil Medizinstudent Scholl Klaus Erwin National Socialism Military Justice Forgery War Economy