Schlusswort
Klein, H.H. · Deutsches Ärzteblatt · 2016 · Heft 24 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Dr. Kuklinski weist in seiner Zuschrift auf das zeitabhängige Risiko von Thromboembolien bei der Kardioversion von nichtantikoagulierten Patienten mit Vorhofflimmern hin. Bei einer Kardioversion innerhalb von 12 Stunden nach Beginn des Vorhofflimmerns liegt die Thromboembolie-Rate bei 0,3 %, während sie bei Kardioversionen zwischen 12 und 48 Stunden auf 1,1 % ansteigt. Er empfiehlt daher, in solchen Fällen eine transösophageale Echokardiographie vor der Kardioversion in Betracht zu ziehen und in nichtdringlichen Situationen eine orale Antikoagulation vor der Kardioversion einzuleiten.