CareLit Fachartikel

Wesentliche messmethodische Fehler

Sammito, S.; Böckelmann, I. · Deutsches Ärzteblatt · 2016 · Heft 21 · S. 1 bis 1

Dokument
376075
CareLit-ID
Jahr
2016
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Sammito, S.; Böckelmann, I.
Ausgabe
Heft 21 / 2016
Jahrgang 48
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

Warth et al. (1) haben in einer randomisierten kontrollierten Studie die Vorteile der Musiktherapie in der Palliativmedizin untersucht, jedoch zwei wesentliche messmethodische Fehler bei der Analyse des Endpunkts „physiologische Entspannungsreaktion“ durch Herzfrequenzvariabilität (HRV) gemacht. Erstens wurde zur Messung der Herzabstände ein Photoplethysmographiegerät verwendet, das durch Faktoren wie Gefäßsteifigkeit beeinflusst wird. Daher sollte von Pulswellenvariabilität (PRV) statt HRV gesprochen werden. Zweitens wurde nur das HF-Band betrachtet, was zu falschen Interpretationen führen

Schlagworte

Musiktherapie Palliativmedizin Herzfrequenzvariabilität Pulswellenvariabilität Photoplethysmographie Frequenzbänder messmethodische Fehler EKG RR-Intervalle Music Therapy Palliative Care Heart Rate Photoplethysmography Variability Review Deutsches Ärzteblatt