Schlusswort
Rascher, W. · Deutsches Ärzteblatt · 2016 · Heft 20 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Im Schlusswort wird betont, dass ein Problembewusstsein für die Meldung unerwünschter Arzneimittelwirkungen wichtig ist. Die angeführten Quellen zur niedrigen Melderate von Impfnebenwirkungen sind veraltet und stammen nicht aus Deutschland. Aktuelle Daten zeigen, dass die Melderate seit der Einführung der gesetzlichen Meldepflicht im Jahr 2001 gestiegen ist. Im Jahr 2013 wurden dem Paul-Ehrlich-Institut 3.299 Verdachtsfälle mit 12.278 unerwünschten Reaktionen gemeldet. Impfungen werden am häufigsten gemeldet, was darauf hindeutet, dass die Meldepflicht zur Sicherheit von Impfstoffen beiträgt.