Klonale Hämatopoese von unbestimmtem Potenzial
Heuser, M.; Thol, F.; Ganser, A. · Deutsches Ärzteblatt · 2016 · Heft 18 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Bei Zytopenien wird zunehmend häufiger eine molekulargenetische Diagnostik von peripherem Blut oder Knochenmark veranlasst. Hierbei können Genmutationen ohne morphologisches Korrelat einer hämatologischen Neoplasie diagnostiziert werden, wie beispielsweise ein myelodysplastisches Syndrom (MDS). Um einer Fehldiagnose eines MDS vorzubeugen, wurde nun eine neue Entität definiert. Diese stellt für die myeloischen Erkrankungen eine potenzielle Vorstufe dar, analog der monoklonalen Gammopathie unklarer Signifikanz für das Multiple Myelom. Methoden: Wir führten eine selektive Literaturrecherche in PubMed d…