CareLit Fachartikel

Fundierte Hochrechnungen statt Blindflug

Brenner, H.; Hoffmeister, M.; Stock, C. · Deutsches Ärzteblatt · 2016 · Heft 17 · S. 1 bis 1

Dokument
376323
CareLit-ID
Jahr
2016
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Brenner, H.; Hoffmeister, M.; Stock, C.
Ausgabe
Heft 17 / 2016
Jahrgang 48
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

Stang und Koautoren präsentieren eine Hochrechnung zur Einführung des Lungenkrebsscreenings mit Low-Dose-Computertomographie in den USA, basierend auf Daten des National Lung Screening Trial. Bei etwa 3,9 Millionen durchgeführten Tomographien in drei Jahren könnten über 900.000 Untersuchungen mit Tumorverdacht auftreten, wobei circa 3 % der Verdachtsfälle bestätigt würden. Dies würde rund 4.000 Lungenkrebstodesfälle verhindern. Allerdings wären pro bestätigtem Fall etwa 30 falsche Alarme zu verzeichnen, und es wären rund 1.000 Tomographien nötig, um einen Lungenkrebstod zu vermeiden. Die zu

Schlagworte

Lungenkrebsscreening Low-Dose-Computertomographie Hochrechnung Tumorverdacht vorzeitige Entdeckung Kosten-Effektivität Lung Neoplasms Screening Tomography X-Ray Computed Cost-Benefit Analysis Early Detection of Cancer False Positive Reactions Deutsches Ärzteblatt