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Prävalenz nur geschätzt

Henker, J.; Conrad, K. · Deutsches Ärzteblatt · 2016 · Heft 13 · S. 1 bis 1

Dokument
376562
CareLit-ID
Jahr
2016
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Henker, J.; Conrad, K.
Ausgabe
Heft 13 / 2016
Jahrgang 48
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

Die Studie zur Zöliakieprävalenz gibt einen Wert von 0,9 % an, jedoch ist die Methodik kritisch zu hinterfragen. Der Begriff „Zöliakieprävalenz“ wird irreführend verwendet, da lediglich die Häufigkeit positiver Transglutaminase-Antikörper (tTG-AK) untersucht wurde. Gemäß der ESPGHAN-Richtlinie sollte auch der Nachweis von Endomysium-Antikörpern (EmA-AK) erfolgen, um die Diagnose zu sichern. In der Studie wurden nur tTG-AK bestimmt, was die Sensitivität und Spezifität der Ergebnisse beeinträchtigt. Eine realistischere Prävalenz von 0,4 % ergibt sich bei Berücksichtigung der EmA-AK. Zudem

Schlagworte

Zöliakie Prävalenz Transglutaminase-Antikörper EmA-AK Sensitivität Spezifität Massenscreening Kohortenstudien Enteropathie Robert Koch-Institut Celiac Disease Antibodies Antineoplastic Immunologic Sensitivity and Specificity Prevalence