Schlusswort
Koletzko, S. · Deutsches Ärzteblatt · 2016 · Heft 13 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Im Schlusswort wird kritisiert, dass serologische Daten zur Zöliakieprävalenz verwendet wurden, ohne die Diagnose durch histologische Untersuchungen oder die Bestimmung von Endomysium-Antikörpern (EMA) zu bestätigen. Die Autoren schlagen vor, nur Probanden mit Transglutaminase-Antikörper-(tTG-)Konzentrationen, die das Zehnfache des Grenzwertes überschreiten, als Zöliakie-Patienten zu klassifizieren. Diese Vorgehensweise könnte jedoch zu einer erheblichen Unterschätzung der Zöliakieprävalenz in epidemiologischen Studien führen, was durch Daten der schwedischen ETICS-Studie untermauert wird.