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Größte epidemiologische Studie unerwähnt

Grotenhermen, F. · Deutsches Ärzteblatt · 2016 · Heft 1 · S. 1 bis 1

Dokument
377232
CareLit-ID
Jahr
2016
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Grotenhermen, F.
Ausgabe
Heft 1 / 2016
Jahrgang 48
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

Die Autoren des Textes kritisieren, dass eine differenzierte Darstellung der Risiken von Cannabiskonsum nicht immer gelungen ist. Besonders auffällig ist die Nichtberücksichtigung der größten epidemiologischen Studie zu Tumorerkrankungen, die keinen Anstieg des Krebsrisikos durch Cannabisrauchen, einschließlich Atemwegserkrankungen, festgestellt hat. Zudem wird erwähnt, dass Tetrahydrocannabinol (THC) selbst eine krebshemmende Wirkung besitzt. Die Auswahl der Studien zu diesem Thema wird als unzureichend betrachtet, was die Gesamteinschätzung der Risiken von Cannabis beeinflusst.

Schlagworte

Cannabisrisiken epidemiologische Studie Tumorerkrankungen Cannabiskonsum Krebserkrankungen Tetrahydrocannabinol Risikoerhöhung Respirationstrakt Cannabis Neoplasms Epidemiology Risk Assessment Respiratory Tract Diseases Deutsches Ärzteblatt