Größte epidemiologische Studie unerwähnt
Grotenhermen, F. · Deutsches Ärzteblatt · 2016 · Heft 1 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Autoren des Textes kritisieren, dass eine differenzierte Darstellung der Risiken von Cannabiskonsum nicht immer gelungen ist. Besonders auffällig ist die Nichtberücksichtigung der größten epidemiologischen Studie zu Tumorerkrankungen, die keinen Anstieg des Krebsrisikos durch Cannabisrauchen, einschließlich Atemwegserkrankungen, festgestellt hat. Zudem wird erwähnt, dass Tetrahydrocannabinol (THC) selbst eine krebshemmende Wirkung besitzt. Die Auswahl der Studien zu diesem Thema wird als unzureichend betrachtet, was die Gesamteinschätzung der Risiken von Cannabis beeinflusst.