Arzneimitteltherapiesicherheit bei Kindern
Wimmer, S.; Neubert, A.; Rascher, W. · Deutsches Ärzteblatt · 2015 · Heft 46 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: In Deutschland erleiden 1, 7 % der Kinder unter einer ambulanten Arzneimitteltherapie eine unerwünschte Arzneimittelwirkung (UAW). Bei hospitalisierten Kindern ist von einer Inzidenz von etwa 10 % auszugehen. Methode: Es erfolgte eine selektive Literaturrecherche in PubMed. Ergebnisse: Meldungen an die Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) zufolge treten schwerwiegende UAW beispielsweise nach Gabe von Dimenhydrinat, α-adrenergen Nasentropfen, phosphathaltigen Klysmata, ACE-Hemmern, Angiotensin-2-Rezeptor-Antagonisten (Sartane) und Methylphenidat auf. Ursachen sind Überdosierungen,…