Diagnostik und Therapie der weiblichen Beckenbodendysfunktion
Jundt, K.; Peschers, U.; Kentenich, H. · Deutsches Ärzteblatt · 2015 · Heft 33 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Etwa 25 % aller Frauen berichten von unfreiwilligem Harnverlust, und bei 7 % besteht ein potenzieller Behandlungsbedarf. Methode: Selektive Literaturauswahl unter Verwendung von Leitlinien und Cochrane Reviews. Ergebnisse: Die Diagnostik der Beckenbodenfunktionsstörung bei Frauen umfasst eine Basisdiagnostik, die im Einzelfall durch eine Spezialdiagnostik erweitert werden sollte. Bereits bei der Anamnese ist es hilfreich, Verhalten und Persönlichkeit der Patientin zu berücksichtigen, beispielsweise soziale Stressoren, Essund Trinkverhalten, aber auch Angststörungen, depressive Erkrankungen, Somatisi…