Geschlechterdichotomie transkulturell bedingt
Spaemann, C. · Deutsches Ärzteblatt · 2015 · Heft 26 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Studie zur Geschlechterdichotomie wird gelobt, jedoch kritisiert, dass die Autoren die empirisch widerlegte Gendertheorie unterstützen. Sie behaupten, Geschlecht sei kulturell bedingt, während es tatsächlich transkulturell und naturbedingt sei. Transsexuelle bestätigen diese Dichotomie, da sie sich einem Geschlecht zugehörig fühlen, aber immer auf eines der beiden Geschlechter bezogen bleiben. Es gibt keine Hinweise darauf, dass in liberalen Gesellschaften weniger Transsexuelle existieren. Transsexualität führt oft zu erheblichem Leid, das durch medizinische Maßnahmen nur teilweise