Schlusswort
Hess, J. · Deutsches Ärzteblatt · 2015 · Heft 26 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Text behandelt die Unterscheidung zwischen biologischem Geschlecht und Geschlechtsidentität. Es wird festgestellt, dass es in der Regel eine klare, naturbedingte Zweiteilung des Geschlechts gibt, die sich in der Übereinstimmung von Genotyp und Phänotyp zeigt. Diese Dichotomie wird im Deutschen als Geschlecht bezeichnet. Im Gegensatz dazu ist die Geschlechtsidentität nicht zwingend eindeutig. Laut Senf beschreibt sie die Kontinuität des Selbstkonzepts als Mann oder Frau, einschließlich emotionaler und kognitiver Aspekte sowie objektivierbarer Merkmale der Geschlechtlichkeit. Im Englischen