Zwei weitere Aspekte
Zilles, D. · Deutsches Ärzteblatt · 2015 · Heft 24 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Artikel behandelt ein evidenzbasiertes Vorgehen zur Behandlung der unipolar depressiven Störung und hebt zwei zusätzliche Aspekte hervor. Erstens wird auf eine Metaanalyse zur Antipsychotika-Augmentation hingewiesen, die eine vergleichbare Wirksamkeit der Wirkstoffe Aripiprazol, Olanzapin, Quetiapin und Risperidon annimmt. Bei metabolischen Kontraindikationen für Quetiapin kann Aripiprazol als evidenzbasierte Off-Label-Option genutzt werden, da es in den USA für „Major Depression“ zugelassen ist und 2015 generisch verfügbar wurde. Zweitens wird die Elektrokonvulsionstherapie (EKT)