Diagnose, Risikostratifizierung und Therapie des Brugada-Syndroms
Steinfurt, J.; Biermann, J.; Bode, C.; Odening, K.E. · Deutsches Ärzteblatt · 2015 · Heft 23 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Mit einer geschätzten Prävalenz von 1 – 5 pro 10 000 zählt das Brugada-Syndrom (BrS) zu den häufigeren familiären Arrhythmiesyndromen. Die Erkrankung ist gekennzeichnet durch eine rechtsventrikuläre Leitungsverzögerung, dynamische oder persistierende ST-Strecken-Hebungen in den Brustwandableitungen V1 – 3 und durch ein erhöhtes Risiko für Synkopen und einen plötzlichen Herztod bei jungen Erwachsenen ohne strukturelle Herzerkrankung. Methode: Selektive Literaturrecherche in PubMed nach Originalund Übersichtsartikeln zum BrS, die seit 2010 in englischer Sprache publiziert wurden, unter Berücksichtigun…