Artifizielle Störungen
Eckhardt, A. · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 1996 · Heft 6 · S. 1127 bis 1131
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Artifizielle Störungen sind Erkrankungen, bei denen es zur heimlichen künstlichen Erzeugung, Aggravation oder Vortäuschung körperlicher und/oder psychischer Krankheitssymptome kommt, was in der Folge zu oft zahlreichen Krankenhausaufnahmen und medizinischen, insbesondere auch operativen Maßnahmen führt. Artifizielle Erkrankungen werden meist erst nach mehrmonatigem bis mehrjährigem Krankheitsverlauf diagnostiziert. Alle medizinischen Fachgebiete sind von dieser Krankheitsgruppe betroffen. Am häufigsten kommen rezidivierende Abszesse, Wundhelstörungen, artifizielle Fieberzustände und Anämien vor. Auch sind vielfa…