Harninkontinenz: nicht tabuisieren, sondern motivieren
Wylegalla, R. · Pflegen Ambulant, Melsungen · 1996 · Heft 6 · S. 29 bis 30
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Es wird geschätzt, daß ungefähr 40 Prozent aller Frauen über 55 Jahre von Harninkontinenz betroffen sind. Meistens sind es neurotische oder psychische Störungen die auslösende Ursache. Um im fortgeschrittenen Alter infolge von Welkerscheinungen und eines veränderten Hormonhaushalts auftretenden Symptomen vorzubeugen, sollten schon kleine Mädchen im richtigen Umgang mit der Beckenmuskulatur trainiert werden. Der therapeutische Ansatz bei Harninkontinenz sollte grundsätzlich von einer konservativen Vorbehandlung mit regelmäßigem Training unter Anwendung des Biofeedbacks ausgehen.