Familiäre Hypercholesterinämie
Klose, G.; Laufs, U.; März, W.; Windler, E. · Deutsches Ärzteblatt · 2014 · Heft 31 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Die familiäre Hypercholesterinämie (FH) ist eine angeborene Störung des Lipidstoffwechsels, die durch eine ausgeprägte Erhöhung des LDL-(„low density“-Lipoprotein-)Cholesterins im Plasma von Kindheit an und frühzeitige Manifestation einer koronaren Herzkrankheit charakterisiert ist. Die FH gehört mit einer geschätzten Prävalenzrate von mindestens 1 : 500 in Deutschland zu den häufigsten genetischen Störungen. Methode: selektive Literaturrecherche Ergebnisse: Die FH ist in Deutschland unterdiagnostiziert und unterbehandelt. Die klinische Diagnose wird bei erhöhtem LDL-Cholesterin (> 190 mg/dL, 4, 9 m…