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Auf Familienanamnese achten

Morlot, S.; Auber, B.; Hille-Betz, U.; Pertschy, S.; Steinemann, D.; Schlegelberger, B. · Deutsches Ärzteblatt · 2014 · Heft 22 · S. 1 bis 1

Dokument
381243
CareLit-ID
Jahr
2014
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Morlot, S.; Auber, B.; Hille-Betz, U.; Pertschy, S.; Steinemann, D.; Schlegelberger, B.
Ausgabe
Heft 22 / 2014
Jahrgang 46
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

Die Autoren betonen, dass junge Frauen, die ein Hodgkin-Lymphom in der Kindheit oder Jugend behandelt wurden, ein ähnliches Risiko für Brustkrebs aufweisen wie Frauen mit erblichen BRCA1/2-Mutationen. Eine 36-jährige Patientin, die nach einer Hodgkin-Therapie Brustkrebs entwickelte, zeigte in ihrer Familienanamnese gehäufte Krebserkrankungen. Eine genetische Untersuchung ergab eine pathogene Mutation im BRCA1/2-Gen. Trotz fehlender prospektiver Studien zu Mutationen bei Brustkrebs nach Hodgkin-Lymphom ist bekannt, dass diese Mutation das Risiko für weitere Krebserkrankungen, insbesondere

Schlagworte

Familienanamnese Hodgkin-Lymphom Brustkrebs BRCA1 BRCA2 genetische Beratung Eierstockkrebs Salpingo-Oophorektomie Family History Hodgkin Lymphoma Breast Neoplasms BRCA1 Protein BRCA2 Protein Genetic Counseling Ovarian Neoplasms Prophylactic Surgery