Mitochondriale DNA spielt eine wichtige Rolle
Uebermuth, C. · Deutsches Ärzteblatt · 2014 · Heft 20 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Autoren betonen in ihrem Beitrag zur Pathogenese der altersabhängigen Makuladegeneration (AMD) die Vernachlässigung der mitochondrialen DNA (mtDNA). Sie argumentieren, dass die AMD nicht ausschließlich als eine Erkrankung betrachtet werden sollte, die mit Störungen der nukleären DNA (nDNA) im Zellkern verbunden ist. Während nukleär lokalisierte Gendefekte angesprochen werden, bleibt die Rolle der mitochondrialen Störungen in der AMD unberücksichtigt. Dies deutet darauf hin, dass die mtDNA eine zentrale Bedeutung für das Verständnis der Erkrankung hat, die über die bisherige Betrachtung