Erworbene Hemmkörperhämophilie bei einer Notfallpatientin
Sümnig, A.; Grotevendt, A.; Westphal, A.; Fiene, M.; Greinacher, A.; Thiele, T. · Deutsches Ärzteblatt · 2014 · Heft 19 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Neue direkte orale Antikoagulanzien (DOACs) werden zunehmend verschrieben. Die meisten DOACs beeinflussen die herkömmlichen Gerinnungstests wie zum Beispiel die international normalisierte Ratio (INR) oder die aktivierte partielle Thromboplastinzeit (aPTT). Während bei den Vitamin-K-Antagonisten ein Rückschluss auf den antikoagulatorischen Effekt mittels INR-Testung möglich ist, zeigen DOACs kein einheitliches Bild in den Routine-Gerinnungstests. Dies kann zu Missinterpretationen bei veränderten INRund aPTT-Werten führen. Falldarstellung: Eine Patientin unter Antikoagulation mit Rivaroxaban wurde mi…