Umsetzung von Rote-Hand-Briefen
Schächtele, S.; Tümena, T.; Gaßmann, K.; Fromm, M.F.; Maas, R. · Deutsches Ärzteblatt · 2014 · Heft 15 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Rote-Hand-Briefe informieren Ärzte über neu erkannte, relevante Arzneimittelrisiken und über Maßnahmen zu ihrer Minderung. Es ist unklar, inwieweit diese Informationen auch tatsächlich das Verordnungsverhalten beeinflussen. Methoden: Die „Geriatrie in Bayern Datenbank“ (GiB-DAT) umfasst mehr als 50 Einrichtungen der stationären geriatrischen Krankenversorgung. Mit Hilfe dieser Datenbank wurde die Entlassungsmedikation von 76 568 Patienten (81 ± 8 Jahre, 67 % Frauen) standardisiert erfasst und hinsichtlich der Umsetzung von Warnungen zweier Rote-Hand-Briefe zum Risiko einer dosisoder interaktionsbedi…