Hohe Impfrate entscheidend
Blohm, M.; Klinkenberg, D. · Deutsches Ärzteblatt · 2014 · Heft 9 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Beitrag von Wutzler et al. betont die Bedeutung einer hohen Impfrate bei der Grippeimpfung, insbesondere für Kinder mit chronischen Erkrankungen. In der Influenzasaison 2012/2013 kam es in Hamburg zu drei Todesfällen bei ungeimpften Kindern. Die Studie zeigt, dass der konventionelle Impfstoff die Erkrankungsrate auf 8,2 % senken kann, während der attenuierte Lebendimpfstoff eine Rate von 4,2 % erreicht. Eine theoretische Berechnung deutet darauf hin, dass aus unterlassenen Impfungen etwa 33 bis 35 Kinder in Deutschland betroffen sein könnten. Trotz vereinfachter Annahmen verdeutlicht die