Nicht zu viel verlangt
Meyer, F.P. · Deutsches Ärzteblatt · 2014 · Heft 5 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
In einer postalischen Befragung von Ärzten, Apothekern und Juristen haben die Autoren festgestellt, dass die vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) veröffentlichten Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen nicht mit dem allgemeinen Verständnis von Wahrscheinlichkeiten übereinstimmen. Diese Angaben basieren auf einer 1997 standardisierten Kodierung, die vom Pharmaceutical Committee der Europäischen Kommission übernommen wurde. Die Diskrepanz zwischen den wissenschaftlichen Daten und der alltäglichen Wahrnehmung könnte zu Missverständnissen bei Patienten und Fachleuten