Schwer in Einklang zu bringen
Niederhofer, H. · Deutsches Ärzteblatt · 2014 · Heft 5 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ziegler et al. (1) zeigen in ihrer Umfrage, dass die in Beipackzetteln von Medikamenten angegebenen Häufigkeiten von Nebenwirkungen (häufig, gelegentlich, selten) nicht mit den Einschätzungen von Apothekern, Ärzten und Juristen übereinstimmen. Sie schließen daraus, dass die Definitionen der Nebenwirkungswahrscheinlichkeiten in den Beipackzetteln möglicherweise nicht dem alltäglichen Sprachgebrauch entsprechen. Dies wirft die Frage auf, wie die Ergebnisse ausgefallen wären, wenn auch Patienten in die Umfrage einbezogen worden wären, da deren Perspektive und Verständnis von Nebenwirkungen