Myelodysplastische Syndrome
Germing, U.; Kobbe, G.; Haas, R.; Gattermann, N. · Deutsches Ärzteblatt · 2013 · Heft 46 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Myelodysplastische Syndrome (MDS) sind maligne Stammzellerkrankungen, die meist im höheren Lebensalter anlässlich der Abklärung einer Anämie, seltener bei einer Bioder Panzytopenie diagnostiziert werden. Bei über 80-Jährigen liegt die Inzidenz bei > 50/100 000 Einwohner pro Jahr. Die Krankheitsverläufe sind sehr variabel. Etwa 25 % der Patienten entwickeln eine akute Leukämie. Die mediane Überlebenswahrscheinlichkeit liegt bei circa 30 Monaten. Methoden: Es erfolgte eine selektive Recherche von Literatur und Leitlinien aus den Jahren 2000 – 2013 in der Datenbank PubMed mit dem Suchbegriff „myelodysp…