Methodische Probleme bei den genannten Studien
Priebe, H. · Deutsches Ärzteblatt · 2013 · Heft 43 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die kritische Bewertung von Hydroxyethylstärke (HES) in der Volumentherapie basiert hauptsächlich auf den Ergebnissen der 6S- und CHEST-Studie. Vor der Randomisierung wiesen die Patienten in beiden Studien Werte auf, die den Empfehlungen der Surviving Sepsis Campaign entsprachen, was auf eine hämodynamische Stabilität hinweist. In der 6S-Studie erhielten die Patienten bereits erhebliche Flüssigkeitsmengen, was eine Kontraindikation für HES darstellt. Zudem waren die Flüssigkeitszufuhr und die Kriterien für Nierenersatztherapie nicht standardisiert. Die CHEST-Studie zeigte kein signifikant