Selbsthilfe
Schmitz, R. · Deutsches Ärzteblatt · 2013 · Heft 33 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Methode der „hydraulischen Selbstbougierung“ ist eine wenig bekannte, aber effektive Technik zur Vorbeugung weiterer Rezidivoperationen bei männlichen Patienten mit Harnröhrenstenosen. Dabei wird während des Wasserlassens die Harnröhre distal der Stenosierung durch Druck mit zwei Fingern für bis zu einer Minute verschlossen. Dieser Druckaufbau im Lumen führt zu einer milden Dilatation der Urethra. Trotz der begrenzten konservativen Behandlungsmöglichkeiten bietet diese Methode eine vielversprechende Alternative zur Verbesserung der Harnröhrenfunktion und zur Reduzierung von Komplikationen.