Diagnostik, Therapie und Nachsorge der extrakraniellen Carotisstenose
Eckstein, H.; Kühnl, A.; Dörfler, A.; Kopp, I.B.; Lawall, H.; Ringleb, P.A. · Deutsches Ärzteblatt · 2013 · Heft 27 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: 10 bis 20 % aller zerebralen Ischämien werden durch Läsionen der extrakraniellen A. carotis verursacht. Evidenzund konsensbasierte Handlungsempfehlungen zur flächendeckenden Versorgung von Patienten mit extrakraniellen Carotisstenosen waren in Deutschland und Österreich bisher nicht verfügbar. Methoden: Systematische Literaturrecherche (1990 – 2011). Auf der Basis von 182 randomisierten Studien (RCTs) und 308 systematischen Reviews wurden 30 Schlüsselfragen beantwortet und evidenzbasierte Empfehlungen gegeben. Ergebnisse: Die Prävalenz extrakranieller Carotisstenosen steigt ab dem 65. Lebensjahr auf…