Substitutmitgabe bei Opiatabhängigkeit
Gutwinski, S.; Bald, L.K.; Heinz, A.; Müller, C.A.; Schmidt, A.K.; Wiers, C.; Bermpohl, F.; Gallinat, J. · Deutsches Ärzteblatt · 2013 · Heft 23 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Im Rahmen der Substitutmitgabe ist es möglich, substituierten opiatabhängigen Patienten das Substitut für mehrere Tage mitzugeben. Die vorliegende Arbeit untersucht, ob die für die Substitutmitgabe ausgewählten Patienten den Richtlinien der Bundesärztekammer entsprechen. Diese umfassen unter anderem: keinen gesundheitsgefährdenden Beikonsum, eine psychosoziale Reintegration, die abgeschlossene Einstellung auf das Substitutionsmittel und eine klinische Stabilisierung. Methode: Es wurden von Mai bis Oktober 2011 alle 20 psychiatrischen Kliniken sowie alle 110 Praxen mit Lizenz zur Opiatsubstitution in…