CareLit Fachartikel

Prognosebeurteilung immer anhand mehrerer Parameter

Leithner, C.; Plone, C.J.; Storm, C. · Deutsches Ärzteblatt · 2013 · Heft 23 · S. 1 bis 1

Dokument
383993
CareLit-ID
Jahr
2013
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Leithner, C.; Plone, C.J.; Storm, C.
Ausgabe
Heft 23 / 2013
Jahrgang 45
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

In der Diskussion um Prognosebeurteilungen wird kritisiert, dass die verwendeten Parameter oft in Entscheidungen über Therapiebeendigungen einfließen, was zu einer „self-fulfilling prophecy“ führen kann. Ein Beispiel hierfür ist die Studie von Bouwes, in der bei 40 von 42 Patienten mit fehlenden somatosensorisch evozierten Potenzialen (SEP) aufgrund dieses Befundes die Therapie sofort beendet oder eingeschränkt wurde. Diese Vorgehensweise wirft Fragen zur Validität der Prognosen auf, da sie die Entscheidungsfindung und damit den Verlauf der Therapie beeinflussen kann. Eine differenzierte

Schlagworte

Prognosebeurteilung Therapie Parameter somatosensorisch evoziertes Potenzial Studien Entscheidung selbst erfüllende Prophezeiung Prognosis Treatment Outcome Decision Making Evoked Potentials Sensory Receptor Cells Self-fulfilling Prophecy Deutsches Ärzteblatt