Diagnostik und Intervention bei Rechenstörung
Kaufmann, L.; Aster, M.V. · Deutsches Ärzteblatt · 2012 · Heft 45 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Als Rechenstörung (Dyskalkulie) bezeichnet man ausgeprägte Schwierigkeiten beim Erwerb der grundlegenden arithmetischen Fertigkeiten, die nicht erklärbar sind durch eine Intelligenzminderung und/oder mangelnde Beschulung. Rechenstörungen betreffen etwa 5 % der Grundschulpopulation und bleiben ohne Behandlung bestehen. Methode: Selektive Literaturrecherche zur Rechenstörung aus verschiedenen Disziplinen (Medizin, Psychologie, Neurowissenschaften, [Sonder-]Pädagogik). Ergebnis: Viele Kinder und Jugendliche mit Rechenstörung haben assoziierte kognitive Dysfunktionen (zum Beispiel Arbeitsgedächtnis, vis…