CT-Angiographie im Kontext der Hirntoddiagnostik
Angstwurm, H. · Deutsches Ärzteblatt · 2012 · Heft 39 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die seit 1997/98 in Deutschland geltenden „Richtlinien zur Feststellung des Hirntodes“ definieren den Nachweis der irreversiblen klinischen Ausfallsymptome des Gehirns durch Methoden wie EEG, akustisch oder somatosensibel evozierten Potenzialen (AEP, SEP) sowie Doppler-Sonographie. Bei der Bewertung dieser Untersuchungen und der nicht in den Richtlinien enthaltenen Perfusionsuntersuchung ist zu beachten, dass sie unterschiedliche Anwendungsgrenzen und Verfügbarkeiten aufweisen. Der dokumentierte Perfusionsausfall verdeutlicht zwar die Irreversibilität des Hirnausfalls, erhöht jedoch nicht die