Therapiekonzepte und Konsequenzen der Harnableitung
Stein, R.; Hohenfellner, M.; Pahernik, S.; Roth, S.; Thüroff, J.W.; Rübben, H. · Deutsches Ärzteblatt · 2012 · Heft 38 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Das Harnblasenkarzinom ist keine seltene Erkrankung. So sind in den USA 2010 mehr als 70 000 Personen an diesem Karzinom erkrankt. Die Zystektomie, die insbesondere bei muskelinvasiven Harnblasenkarzinomen eingesetzt wird, erfordert eine Harnableitung. Methode: Anhand einer selektiven Literaturrecherche in PubMed sowie eigener klinischer Erfahrung erläutern die Autoren die Optionen der Harnableitung sowie die Differenzialindikationen. Ergebnisse: Bei kurativer Intention wird der kontinente orthotope Harnblasenersatz bevorzugt. Beim heterotopen Harnblasenersatz wird ein Reservoir aus einem Ileumoder…