Auch Hypophosphatämie erhöht Risiko
Deixler, E. · Deutsches Ärzteblatt · 2012 · Heft 27 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hypophosphatämie, ähnlich wie Hyperphosphatämie, erhöht das kardiovaskuläre Risiko. Niedrige Serumphosphatspiegel beeinträchtigen die Aktivität der endothelialen Stickstoffmonoxid-Synthase (eNOS), was zu Insulinresistenz, ATP-Mangel und chronischer Gewebehypoxie führt, bedingt durch ein vermindertes 2,3-Diphosphoglycerat. Zudem sind Risikofaktoren wie Diabetes mellitus und Adipositas häufig mit Hypophosphatämie verknüpft. Diese Zusammenhänge verdeutlichen die Bedeutung von Phosphatspiegeln für die kardiovaskuläre Gesundheit und die Notwendigkeit, Hypophosphatämie als potenziellen Risikofaktor